Die Zeit heilt alle Wunder.

Gisbert zu Knyphausen – Hurra! Hurra! So nicht

Ich hab gehört was du gesagt hast,
ich such nur noch nach dem Weg zurück.
Er muss hier irgendwo zu finden sein.
Mein Los, mein Ziel, mein Glück.
Bereust du deine Sehnsucht nun?
Stehst blind in einer offenen Tür.
Ich hab mein Herz ausgekugelt für dich.
Wofür, wofür, wofür?
Die Pistolen sind im Anschlag, denn
eine bessere Waffe find’ ich nicht.
Lass den Krieg in meinem Kopf beginn’.
Hurra! Hurra! So nicht.

Es ist mittlerweile ein Jahr vergangen. Ein langes und auch ein kurzes Jahr. Ein Jahr der Veränderung. Ich hab neue Menschen kennengelernt. Hab ein Auto. Wurde Vegetarier. Mache mein Abi. Und du? Von dir weiß ich nicht mehr viel. Ist vielleicht auch besser, wenn die Erinnerung langsam verblasst.

Ich hab dich jetzt fast ein Jahr lang nicht mehr gesehen. So richtig hab ich dich seit über einem Jahr sogar nicht mehr gesehen. Doch in meinem Kopf und in meinem Herz ist alles noch so präsent. Der Geruch, das Gefühl, die Zeit. Ich weiß so vieles noch, aber erinnerst du dich noch an mich? Ich weiß es nicht.

Man sagt, das erste Jahr nach der Trennung sei das Schlimmste. Ich weiß nicht, wie das zweite Jahr wird. Aber ich bin drüber weg.

Allerdings hab ich jetzt nichts mehr zum Festklammern. Ich kann nicht mehr sagen: ‘Noch so und so viele Tage, dann sind wir seit so und so vielen Monaten getrennt.’

Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt. Warten wir es mal ab.

Mein neues Leben startet heute.

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 27. September 2010 at 21:10  Hinterlasse einen Kommentar  

Kurt.

Billy Talent – Perfect World

In a perfect world… her face would not exist.
In a perfect world… a broken heart is fixed.
In a perfect world… I’d see no therapist.
In a perfect world… this wouldn’t make me sick.

Bisher hatte ich echt ein tolles Wochenende mit meiner Freundin, der Sweeney-Gang & natürlich gestern Abend im Tucholsky. Da ist sogar wesentlich bessere Musik als im Cheyenne, aber das trifft ja auf jeden Kuhstall zu.

Ist schon verrückt, das Ganze.

Manchmal denke ich, ich wäre festgefahren, doch irgendwer zieht mich immer raus, sei es mit einer kleinen Geste, einem allwissenden Kommentar oder einem Gespräch bis morgens um 7 im verregneten Kiel.

Wenn meine Welt nicht so wäre, wie sie momentan ist, dann wüsste ich nicht, was ich täte. Manchmal fühlt sich das alles an wie eine ewigwährende Einbahnstraße in der 30er-Zone & manchmal ist es nicht schlecht, wenn man mal eine andere Strecke fährt, auch wenn die vielleicht gefährlich und nicht so gemütlich ist.

The kids of tomorrow don’t need today, when they live in the sins of yesterday.

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 19. September 2010 at 10:48  Hinterlasse einen Kommentar  

Partyvolk.

Evacuate the dancefl…Scheiße, ist das laut hieBoom Boom Pow…

Ich sagte: Scheiße, ist das laut hier!! War ja klar, wo man an nem Mi…those would be the best memories…Okay, es reicht: Grill Room!

Also, wo war ich? Ach ja, Mittwochabend…natürlich, Fockbecker Chaussee rechts rein, mal unters Partyvolk gemischt, gleich mal im Moloch des Mainstream angekommen…Zum Glück mit netten Menschen da, sonst wär das, würde ich, wie jetzt, nüchtern bleiben, ein wahrer Graus. Gut, ab auf die Tanzflä…alors on danse…

Hey, endlich mal akzeptable Lieder, zu denen man gut tanzen kann. Doch ganz schön warm hier, Raucherpause in der angenehmen Abendluft, ist das nicht…Westi!! Scheint, als sei der Danceflooranalyzer im Haus! Bekannte Gesichter noch schnell gegrüßt und nach einigen Zügen wieder rein, was tut man nicht alles.

Der Provinzadel steht auch ne Ecke weiter und gibt sich die Ehre, ein schöner Abend.

Viel getanz, viel gelacht, noch mehr getanzt, Füße wund. Nächste Nachtpause, nen netten Herren mit Dreadlocks von der Straße gefischt und zum Kotzen auf den Grasstreifen drapiert. Ein wunderschönes Bild, köstlich amüsiert sich das weitere Partyvolk.

A propos, knappe zehn Meter weiter werden sechzenjährige Bengel von den netten Herren in Uniform nach Hause gebeten, man hat ja sonst nichts zu tun.

Zum gefühlten achtzigsten Mal an den Schrän…äh Türstehern vorbei, muss ein netter Job sein.

Zu vorgerückter Stunde werden nochmal die guten alten Klassiker zelebriert, ich mime mit Szam das Orchester, eine gelungene Mittwochabendunterhaltung.

Und nun alles rausverfrachtet, die Sonne geht auf, die Müdigkeit kommt auf zertanzten Sohlen.

War ja doch ganz nett, man sieht sich in nem Vierteljahr.

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 13. August 2010 at 22:43  Kommentare (3)  

Terra Pi.

J.A.W. – Täter-Opfer-Ausgleich I

Fuck, ich war verfickt beschissen nett zu euch allen
und ihr habt mich behandelt wie ein verdammtes Stück Scheiße.
[...]
Du hast sie tatsächlich vergessen, die Zeit.

Könnte man aber auch fast jeden anderen Track aus J.A.W.s Album Täter-Opfer-Ausgleich nehmen.

Kennt ihr die heilige Glücksnuß auf facebook? Sie spricht immer die Wahrheit. Wenn man einmal nicht weiß, wo man steht oder wie der Tag wird, einfach reingucken.

Hab ich heute auch gemacht. Dort stand: ,,Es ist Zeit wieder einmal eine neue Seite aufzuschlagen.“

Hm, das kann natürlich positiv oder auch negativ sein. Aber im Moment negativ.

Ich hab im letzten halben Jahr ständig versucht Menschen glücklich zu machen und hab dafür auch viel in Kauf genommen und viel Scheiße von Anderen abbekommen. Also Sachen, die mich belasten. Aber ich habs gerne getan.

Aber wenn man dann am Ende dafür gefickt wird, hab ich da auch kein Bock mehr drauf.

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 2. August 2010 at 13:47  Hinterlasse einen Kommentar  

Houde!

Frittenbude – Mindestens in 1000 Jahren

Das ist Kunst,
mindestens in 1000 Jahren.
Du summst
mindestens seit 1000 Malen
mit uns
oder allein
Das ist Kunst,
oh nein, oh nein, oh nein.

So, wieder da, war ne nette Studienfahrt.

Viele Trends: High-Fives & Alsterwasser zum Beispiel.

War wirklich nice, die Auszeit vom Alltag war unbedingt nötig, wir sind jetzt noch ein Stück zusammengerückt und zusammengeschweißt worden. Die Studienfahrt hat so einiges gezeigt, seien es nun Vertrauen oder Enttäuschungen, Empathie oder Unverständnis, Liebe oder Hass.

Wenn ich gefragt werden würde, was das Beste an der Studienfahrt war, dann müsste ich lange überlegen… Das gute Gespräch mit Mel, die Alsterwasserabende mit Jann, der Zusammenhalt in unserer kleinen Kommune oder die Hin- und Rücktour mit Aileen und Anne bzw. mit Kaddy. Es war unterm Strich sehr genial. Fast hätte ich Franzis Geburtstagsparty vergessen: Bonkers! Aber auch der Tequilaabend war denkwürdig oder um es mit Janns Worten zu sagen: Königlich.

Oder um es anders zu sagen: Es geht noch krasser, Alsterwasser!

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 26. Juni 2010 at 22:55  Kommentare (4)  

Respekt.

Mein kleines Ostergeschenk für euch. Neuer Scheiß. Shizzledidizzle.

Respekt.

Ich frage mich in letzter Zeit ‘Was ist eigentlich Respekt?’

‘Hab ich noch Respekt?’ und ‘Gibt es noch Respekt?’

Respekt ist für mich nicht Respekt vor schlagenden Geistlichen

oder Lehrern, die mir ihren Hass mir gegenüber verheimlichen.

Respekt hab ich nicht vor Trinkern oder Situationen, die mir peinlich sind,

sondern vor Dichtern und Denkern, denn geistig sind die Meisten blind.

Respekt ist für mich nicht die Sympathie nur weil einer auf meiner Seite steht.

Respekt auch nicht nur weil jemand mit mir in den gleichen vier Wänden lebt.

Respekt brauch ich nicht von jemandem, der nicht sieht, was ich seh’.

Respekt hab ich nicht, wenn man auf nem gegangen Weg geht.

Ich hab Respekt vor Menschen, die aus Liebe etwas machen.

Ich hab Respekt vor Leuten, die etwas tun obwohl and’re lachen.

Ich hab Respekt vor Leuten, die nicht viel, aber Gutes schaffen.

Wenn ich seh’, dass Menschen etwas schaffen, weil sie etwas schaffen wollen,

weil sie überzeugt davon sind, nicht, weil sie es sollen.

Wenn ich das erkenne, werd’ ich ihnen Respekt zollen.

Veröffentlicht in: on 2. April 2010 at 21:08  Kommentare (5)  

Ein neuer Anfang.

Prinz Pi – Keine Liebe

Ich reduzier mich auf das Minimum, selbst die Ärzte schauten dumm,
der Patient weiß Bescheid und bleibt trotz Hypnose stumm.

So, mein erster Blogeintrag seit knapp einem Monat. Es hat sich viel getan seit dieser Zeit. Menschen sind in mein Leben getreten und es nachhaltig verändert, jetzt schon. Menschen sind aus meinem Leben getreten, nachdem sie meins verändert haben.

Ich bin aber immer noch im Zwiespalt. Ich hab Luxusprobleme. Ich weiß.

Ich frag mich zum Beispiel, ob der Winter schöner ist als der Sommer. Ob ich mich ewig im Kreis drehen werde, gefühlsmäßig. Oder ob ich so langsam mal ausbreche. Die Segel sind zumindest gesetzt.

Ich werd wieder kreativer, obwohl ich das nur in Depriphasen schaffe. Aber irgendwie gehts voran, obwohl ich mich die letzten Tage…naja ich fühl mich so, als könnte ich ständig heulen. Aber es gibt keinen Grund dazu, ganz im Gegenteil, ich bin so glücklich wie seit September nicht mehr. Ich hab aus dieser positiven Grundstimmung heraus auch mal wieder was geschrieben.

Für den 13. Februar, einen Samstag.

Halbstark.

Nun standen wir also dort. Im trüben Licht der Straßenlaterne in der verschneiten Straße direkt am Arsenal. Die Autotür meines Wagens stand weit auf, aus den Boxen dröhnte K.I.Z. Ich hatte die Befürchtung, dass sich die Nachbarn beschweren würden, immerhin war es mitten in der Nacht. Aber keine Menschenseele lugte hinter den streng zugezogenen Gardinen hervor. Nur ein älteres Ehepaar hatte es besonders eilig, vom Ort des Geschehens und somit weg von der bitterkalten Straße, hinein in ihr warmes Apartment zu kommen. Warum wir dort draußen in der Kälte standen? Die Zigaretten. Die üblichen 20 Verdächtigen in ihrer roten Pappzelle, die sich so schnell in Rauch auflösen wollten wie möglich. Im wahrsten Sinne des Wortes.

So standen wir da also. Neben den Zigaretten kreiste die Dose Schnupftabak, die Musik wurde lauter gedreht, es wurde aus ganzem Herzen mitgerappt.

Ich war angekommen. Da wo ich immer hinwollte und mich doch immer dagegen gesträubt hab. Halbstark. Von außen erfüllten wir das Klischee von der dummen Jugend, von verrohten Halbstarken. Nachts am Auto, Musik laut, Zigarettenqualm in der Luft, Mitgegröhle.

Wie schon gesagt, das Klischee par excellence.

Aber von innen? Das ganze ist bekanntlich mehr als nur die Summe seiner Teile.

Von innen waren wir eine Gemeinschaft. One love, one tribe, one passion. Mit dem Gedanken an den kommenden Sommer starrte ich hoch in den Himmel und dachte mir: ,,Ich möchte nichts anderes machen als das hier.“

Genau mit diesen drei Typen, genau in dieser Nacht, genau mit dieser Musik möchte ich hier stehen und meine Zigarette genießen.

Das Lied wechselte. Dumpf klang die Musik von der T-Stube zu uns hinüber.

Weitere Abendplanung war das Stichwort. T-Stube? In der Arsenalstraße bleiben? Nach Hause fahren?

So blieben wir also in der Kälte stehen und redeten.

PS.: Bald neue Nikes – Marteriastyle!

Hoffe es gefällt.

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 21. Februar 2010 at 20:28  Kommentare (2)  

Blow it up.

Projekt schöne Momente Herbst/Winter.

Das Bild ist vor meinem Besuch bei Aileen entstanden…

Bei meinem Blog ist in letzter Zeit nicht viel passiert, liegt an der akuten Unlust momentan, aber bald werde ich wieder berichten, versprochen. (:

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 30. Januar 2010 at 19:35  Kommentare (2)  

Stille, soweit das Auge reicht.

Mein 3. Beitrag zum Projekt Schöne Momente Herbst/Winter.

Ich hab das Motiv gewählt, da ich diese schöne Stille des Winters sehr mag und die Verlassenheit dieses Ortes da sehr schön reinspielt. Gerade für Kinder ist der Winter ja DIE Jahreszeit, vorallem bei so viel Schnee. Und gerade bei einem so belebten Ort diese Ruhe des Winters einfangen zu können ist fabelhaft. Ich denke, es ist mir gut gelungen.

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 24. Januar 2010 at 18:02  Kommentare (2)  

Halbe Strecke.

Tomte – Warum ich hier stehe
,,Nichtsdestotrotz“, was für ein wunderschönes Wort.

So, mein zweiter Eintrag heute. Man hat lange hier nichts zu lesen bekommen, ich weiß.

Nächste Woche keine Schule, Grease-Probe, das wird unvergesslich. Und dann wird Greta auch noch 18, mal gucken was Anette und ich so finden werden für sie. (:

Und Kroatien scheint in trockenen Tüchern zu sein (Studienfahrt), die Idee mit London wird gerade aus der Taufe gehoben (Klassenreise, privat). Wenn alles so läuft, wär das ideal. Leider geht der ganze Spaß ins Geld.

A propos, mit Franck läuft alles prächtig,  so wie es sein soll. (:

Momentan gibts auch nicht viel neues, die allgemeine Demotivation greift leider auf vieles über…

Ich bin froh, dass das Halbjahr bald rum ist & alles wieder auf status quo gesetzt wird. Wir haben nur noch einmal Sommerferien. Und dann war es das für uns.

Quo vadis, meine Freunde?

In diesem Sinne ;)

Sincerely.

Veröffentlicht in: on 22. Januar 2010 at 17:23  Kommentare (1)  
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